Autoren-Interview Judith Kilnar/ Augenschön-Trilogie

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Hallo Ihr Lieben,

heute habe ich mal wieder ein Autoren-Interview für Euch und zwar von Judith Kilnar.

Von ihr ist kürzlich Teil 2 der Augenschön-Trilogie im Tomfloor-Verlag erschienen. Wie ihr gaaaanz am Ende lesen könnt, ist scheinbar ein neues Projekt schon mal grob in Planung. Das würde mich sehr freuen, da ich den Schreibstil von Judith Kilnar ziemlich mitreissend finde.

Aber zunächst freue ich mich sehr auf das Finale der Trilogie, welches für Anfang 2020 geplant ist.

Kennt Ihr schon die Bücher? Wenn Ihr gern Romantasy lest, dann riskiert mal einen Blick – sonst verpasst ihr etwas! Jeder kennt die medial sehr präsenten Bücher der großen Publikumsverlage, da gehen andere gute Bücher leider häufig etwas unter.

Augenschön – Das Ende der Zeit/Bd. 1 (Judith Kilnar)

Augenschön/Das Labyrinth der Zeit Bd. 2 (Judith Kilnar)7

 

Steckbrief und Interview

Beruf: Als Judith Kilnar ganz klar Autorin.

Hobbys: Lesen, schreiben, Sport treiben. Wahrscheinlich sehr typisch, aber lügen möchte ich auch nicht. (Für die, denen eine Lüge egal wäre: Bungee-Jumping, Baumstamm-Weitwurf und Wett-Stricken.)

Lieblingsbuch: Ich bin schon jetzt heillos überfordert! Da kann man sich doch nicht wirklich festlegen, oder? Solange es einen in seinen Bann zieht und man alles um sich vergisst, gehört jedes Buch zu den Liebsten. Und man sollte es auf jeden Fall öfter lesen können und sich trotzdem bereits auf das nächste Mal freuen.

Lieblingsschriftsteller: Mit J.K. Rowling bin ich hoffentlich auf der sicheren Seite. Ansonsten ist das wie bei den Lieblingsbüchern: Wer mich mit seinem Buch begeistert, darf sich gerne zu dieser Kategorie zählen.

Vorbild: Das schwankt ziemlich. Ich glaube jeder, der es schafft, sein Leben zu genießen und auch ohne großen Aufwand glücklich zu sein.

Ich in drei Worten: Muss kurz nachdenken …

Lebensziel: Ganz simpel: Glücklich sein.

 

Welches Genre liest du am liebsten?

Ich würde ja sagen, dass ich mich da gar nicht festlegen kann. Bücher, die gut geschrieben sind, liebe ich immer – egal zu welchem Genre sie gehören. Leider spricht mein Bücherregal ein wenig gegen diese Aussage. Da findet man hauptsächlich Fantasy-Romane. (Aber wenn man genau sucht, kann man auch Kriminal-, Liebes, Detektiv- und sogar historische Romane entdecken!)

In welchem Alter hast du angefangen zu schreiben?

Sobald ich in der Schule bemerkte, dass man Schreiben nicht nur für Übungssätze wie „Der Blauwal schwimmt schnell“ brauchte, war es um mich geschehen. Und um meine Tintenpatronen. Ab da brauchte ich nämlich immer neue, um meine überaus interessanten Geschichten über … äh … Ameisen und Wochenendausflüge zu schreiben.

Wie kam es dazu, dass du Autorin geworden bist?

Ich glaube, es lag daran, dass die Ameisen und Wochenendausflüge irgendwann von spannenderen Themen abgelöst wurden. Denen ich sehr viel Zeit widmen konnte – mir war eines Tages so langweilig, dass ich einfach anfing zu schreiben. Und dann ging alles in einem Schub. Nur bis ich mich traute, das Geschriebene auch an einen Verlag zu schicken … Das hat dann doch eine Weile gebraucht.

Wo schreibst du am liebsten?

Ganz gerne würde ich an dieser Stelle etwas wie im Garten bei Sonnenschein oder auf der Wiese hinterm Haus antworten. Leider habe ich mich immer mehr an die Ruhe an meinem Schreibtisch unterm Dach gewöhnt, dass ich es kaum schaffe, woanders etwas Vernünftiges zu schreiben. Was ich echt schade finde.

Was hat dich zu deinem Roman inspiriert?

Das frage ich mich inzwischen auch oft. An eine bestimmte Inspiration kann ich mich gar nicht erinnern. Wahrscheinlich war es meine eigene verrückte Fantasie, die mir die Ideen hinwarf und sagte: „So, jetzt mach was draus.“ Was ich zu Beginn noch nicht tat, denn ich hing den Überlegungen erst einmal nur still und heimlich in meinen Gedanken nach.

Wie lange hast du ungefähr für Deinen Roman gebraucht?

Wie vorhin erwähnt, sobald die Langeweile da war und ich anstatt ein paar halbherzigen Versuchen richtig anfing, die Bücher zu planen und auch zu schreiben, da ging alles in einem Schub. Den groben Teil des ersten Romans habe ich in knapp zwei Monaten geschrieben. Da fehlte es allerdings noch an zusätzlichem Material und teilweise an Ausarbeitungen.

Wie bist du auf den Buchtitel gekommen?

Ich hatte mir die ganze Zeit den Kopf nach einem Titel zerbrochen. Bis dann klar wurde, dass der Arbeitstitel – Augenschön – schon super passen würde. Die Untertitel betreffend hatte ich dann viele Ideen. Auf die jetzigen konnte ich mich zum Glück recht schnell mit meiner Lektorin einigen.

Wie ist der Stand zu Band 3?

Im Moment weiß ich das gar nicht so genau – fertig geschrieben ist er auf jeden Fall. Irgendwann müsste er dann nach dem Lektorat zu mir zurückkommen, sodass auch ich mich an die weiteren (zum Glück kleineren) Überarbeitungen mache. Herauskommen soll er voraussichtlich erst Januar nächsten Jahres. Bis dahin zähle ich mich zu den aufgeregt Wartenden!

Hast du schon weitere, zukünftige Projekte geplant?

Was … äh … ein neues Projekt? (In ganz unschuldigem Tonfall😉) Da mache ich keine Angaben. Nur so viel: Ich glaube, es ist unmöglich, seine Gedanken ein einziges Mal zum Schweigen zu bringen. Und wenn die einem wieder einen Haufen Ideen hinwerfen und einen auffordern, diese nicht verrotten zu lassen … wer weiß, was am Ende dabei herauskommt.

2 Kommentare zu „Autoren-Interview Judith Kilnar/ Augenschön-Trilogie

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