Dana und die Magie des großen Monolithen (Thomas L. Hunter)

Inhalt (Lovelybooks):

Dana und ihre Freunde haben nach vielen aufregenden Abenteuern den Magier Maschgart auf dem vergessenen Kontinent ausfindig gemacht. Leider ist sein Wissen über Zeitreisen rein theoretischer Natur. Da erhalten sie aus einer unerwarteten Quelle Hilfe. Bevor Dana das Zeitportal erschaffen kann, um ihr Volk und ihre Eltern in der Zeit zu suchen und zurückzubringen. Da erscheint Ses mit einem uralten Buch, das einen Teil an Anweisungen beinhaltet um ein Portal zu ihrer Heimat zu erschaffen. Zwei Mal haben die Magier dabei schon versagt! Leider sind die Informationen unvollständig. Nun macht sich Dana daran, überall auf der Welt, sogar unter Wasser, nach Antworten, Hinweisen und Karten zu suchen. Sie machte nicht einmal davor Halt, die letzten Dämonenfürsten ausfindig zu machen, denn sie sind ein Teil der Lösung. Während ihrer abenteuerlichen Suche begegnet sie viele neuen Kreaturen. Freund oder Feind? Dank Sharis Fertigkeiten wird sie auch das erkennen.

 

Bewertung 3 von 5 Sterne:

Zunächst erstmal herzlichen Dank an Thomas L. Hunter für das Rezensionsexemplar!

Dana und ihre Gefährten gehen wieder auf die Reise.

Die Reihe baut aufeinander auf – man muss in meinen Augen Band 1 und 2 gelesen haben, um Band 3 verstehen zu können, da es eine Vielzahl von Personen, Orten und „Dingen“ gibt. Mir war es an einigen Stellen schon fast zuviel, aber das ist sicherlich Geschmackssache. Dana wird auch in diesem Band mit Aufgaben konfrontiert, die sie stets ohne größere Probleme einfach so löst. Es ist quasi eine Aneinanderreihung von  Aufgaben mit Lösung. Das mag die angepeilte Altersgruppe von 12 Jahren + teilweise zufrieden stellen, aber man hat hier in meinen Augen relativ viele gute Ideen schon im Keim erstickt.

Hier wiederhole ich diverse Kommentare aus meiner Rezi zu Band 2: Da hätte man vielleicht die ein oder andere Problematik streichen, dafür die nächste etwas (um nicht zu sagen: deutlich) tiefer darstellen können. Man versucht sich gerade noch bildhaft in die Szene hinein zu versetzen, da ist sie auch schon wieder vorbei – das schmälert den Lesegenuss für mich leider nicht unerheblich.

Ich muss also sagen, dass mich an auch in Band 3 wieder die Vielzahl der Reisemöglichkeiten und Aufgaben wirklich stört. Kaum einer wird das Buch am Stück lesen und so fragt man sich an mancher Stelle, warum denn jetzt schon wieder irgendein Kristall oder Quarz gesucht wird.

Alles in allem hat der Autor sehr viele gute Ideen gehabt, aber leider einiges an Potential verschenkt. Mit den ganzen Problemen und Aufgaben hätte man wahrscheinlich eine 6-bändige Reihe herausbringen können/sollen.

Ansonsten ist der Schreibstil flüssig und einfach gehalten – sollte für das empfohlene Lesealter ab 12 somit passen. Da es auch sehr viele positive Bewertungen für dieses Buch gibt, muss sich ein Leser vielleicht seine eigene Meinung bilden.

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