Die schwarze Frau (Simone St. James)

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Vermont 1950. Idlewild Hall ist ein Ort für Mädchen, die keinen anderen Platz in der Gesellschaft haben. Abends erzählen sich die Schülerinnen Schauergeschichten von der »schwarzen Mary«. Doch als eines Nachts eine von ihnen unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt, wird der Schrecken real. 2014 ist das Internat eine Ruine, aber die Journalistin Fiona Sheridan kann nicht von Idlewild Hall lassen: Hier wurde vor 20 Jahren ihre Schwester ermordet. Als man bei Renovierungsarbeiten eine weitere Mädchenleiche findet, beginnt Fiona zu recherchieren. Dabei rührt sie an dunkle Geheimnisse, die besser für immer verborgen geblieben wären …

Taschenbuch | 10,00 [D] inkl. MwSt. | ISBN: 978-3-442-48822-3 | 448 Seiten | Erschienen am  18. Februar 2019 | Goldmann Verlag

 

Bewertung 5 von 5 Sterne:

Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an ziemlich gefesselt – direkt auf Seite 1 wird eine atmosphärische Spannung aufgebaut, die aus meiner Sicht zu keinem Zeitpunkt wieder abgeflacht ist. Die Geschichte spielt in zwei verschiedenen Zeitsträngen und befasst sich mit zwei unterschiedlichen Schicksalen, die aber doch irgendwie IMG_5871miteinander verknüpft sind. Unterschiedliche Zeitstränge gefallen mir persönlich immer sehr gut und so auch in diesem Fall.

Der Schreibstil hat mich definitiv mitgerissen und so habe ich die (immerhin über 400 Seiten) in 3 Tagen durchgelesen. Die Geschichte kommt auch überhaupt nicht ins Stocken, das finde ich über diese Distanz durchaus mal erwähnenswert. Das Setting ist überaus düster und passt somit perfekt zur Geschichte – wer gerne mal etwas mysteriöse Lektüre liest, dem sei dieses Buch empfohlen. Es werden noch weitere Genre gestreift, die ich ohne eine kleine Spoiler-Gefahr aber nicht benennen kann.

Es sei nur soviel gesagt – der Klappentext hat mich nicht im Entferntesten ahnen lassen, welche Verstrickungen und Verknüpfungen sich im Laufe des Buches offenbaren.

Das Ende konnte ich lange Zeit überhaupt nicht abschätzen, gegen Ende kann man erahnen – aber irgendwann müssen ja auch mal die Fakten auf den Tisch. Das passte für  meinen Geschmack ebenfalls hervorragend.

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Eine derart komplexe Geschichte hatte ich ehrlich gesagt gar nicht erwartet und bin – nicht nur deswegen – wirklich begeistert von dem Buch!

Fazit: Ein absolut fesselnder Roman mit einem für mich lange Zeit nicht absehbaren Ende. Eine klare Empfehlung für Leser etwas düsterer Geschichten!

 

Herzlichen Dank an den Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde hierdurch nicht beeinflusst.

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