Penny Maroux und das Geheimnis der 11 (Oliver Schlick)

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Penny Maroux denkt über die seltsamsten Dinge nach: Ist das Rauschen des Windes in den Bäumen eine Sprache, die wir nicht verstehen? Fühlen sich Blumen an jedem Tag gleich — oder können Geranien montags auch mal schwer genervt und freitags übermütig sein? Spätestens seit ihrem 11. Geburtstag häufen sich die rätselhaften Fragen – und ständig begegnet ihr die Zahl 11! Im Trödelladen des alten Horatio Ping stößt Penny auf erste Antworten. Sie erfährt, wer die Elfer-Kinder sind, warum manche Menschen lieber eigene Gedanken haben, als sich anzupassen, und beginnt, an die Kraft der Gedanken zu glauben …
Dieses Buch ist ein Glücksfall! Mitreißend und humorvoll macht es Mut, sich abseits des Mainstreams zu bewegen.

ISBN: 978-3-7641-5153-9 | Seitenanzahl: 352 | Lesealter: Ab 10 Jahren | 14,95 € | Hardcover | Ueberreuther Verlag

 

Bewertung 4 von 5 Sterne:

Sieht dieses Buch nicht unglabulich einladend aus? Ich bin ja zugegebenermaßen ein Cover-Lover und war schon ohne Klappentext von diesem Buch angetan. Dieser liest sich dann auch etwas mysteriös wie ich finde und schon war es um mich geschehen.IMG_5849

Durch die ersten 100 Seiten bin ich auch wirklich mit Begeisterung durchgeflogen. Dann irgendwann dachte ich mir allerdings – ich habe jetzt eigentlich ausreichend Beispiele und Ausschmückungen zu der Zahl 11 gelesen. Mittendrin hatte es also für mich einige Längen, die meine Leselust etwas gedämpft haben. Die sich letztendlich ergebende, etwas spannendere Entwicklung kommt leider erst ca. im letzten Drittel so richtig in Schwung und das war mir etwas zu spät. Das ist eigentlich sehr schade, denn der Autor hat eine Reihe interessanter Charaktere mit reichlich Ecken und Kanten geschaffen, die mich häufig zum Lachen gebracht haben.

Auch die Plotidee selbst ist erfrischend neu für mich, etwas in der Art habe ich bislang nicht gelesen.  Der Schreibstil von Oliver Schlick gefällt mir ausgesprochen gut, er versteht es hervorragend seine Ideen in eine fesselde Form zu bringen.

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Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das angegebene Lesealter ab 10 Jahren wirklich passend ist – ich kann es nur an meiner Tochter festmachen. Für sie ist das Buch zum Selberlesen mal ganz einfach ausgedrückt „zu lang mit zuwenig Spannung“. Ich hätte es ihr aber sicherlich schon ab ca. 6-7 Jahren gut vorlesen können. Für Erwachsene, die gern auch mal ein gutes Kinderbuch in die Hand nehmen, ist es sicherlich auch ein toller Tip.

Fazit: Eine tolle (für mich neue) Idee, in der Umsetzung hatte ich leider mit einigen Längen im Mittelteil zu kämpfen. Ich bin jedoch auch kein Freund von allzu vielen Ausschmückungen. Schreibstil und Ideenreichtum sind hervorragend!

 

Herzlichen Dank an den Ueberreuter Verlag für das Rezensionsexemplar, meine Meinung wurde hierdurch nicht beeinflusst.

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