Black Forest High (Nina MacKay)

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Was, wenn die Auserwählte tot ist und du ihren Platz einnehmen musst? Hast du schon einmal darüber nachgedacht, wo Geisterjäger, Exorzisten und Geistermedien zur Schule gehen? Auf die Black Forest High!

Seven hält den Rekord der am längsten außerhalb der Schule überlebenden Geistbegabten. Dadurch ist sie, seit sie zusammen mit ihrem Geisterfreund Remi die Schule betreten hat, bekannter als ein Geist mit zwei Köpfen. Was nicht nur bei den geheimnisvollen Zwillingen Parker und Crowe für Aufmerksamkeit sorgt. Und schnell bemerkt Seven, dass auf der Black Forest High so einiges nicht stimmt: Was steckt hinter der geheimen Arbeitsgruppe, von der niemand weiß, was sie tut oder wer ihr angehört? Weshalb halten es alle für normal, dass die Schule gutes Geld mit den Schülern verdient, die Geister austreiben und verschollene Testamente ausfindig machen? Warum verschwinden zahlreiche Schulabgänger spurlos? Und weshalb scheinen es sämtliche Poltergeister, die von Sevens toter Schwester flüstern, auf sie abgesehen zu haben? Seven macht sich auf die Suche nach Antworten – gemeinsam mit ihren neuen Freunden und dem ein oder anderen nervigen Toten, der einfach nicht akzeptieren will, dass seine Zeit abgelaufen ist.

€ 15,00 [D], € 15,50 [A] | Erschienen am 01.03.2019 | 400 Seiten, Klappenbroschur | EAN 978-3-492-70521-9 | Piper Verlag

 

Bewertung 4,5 von 5 Sterne:

Habt ihr auch schon von der Black Forest High gehört? Dieses Buch begegnet derzeit wohl jedem, der gern Fantasy liest. Da ich den Schreibstil von Nina MacKay sehr gerne mag, musste ich dieses Buch natürlich auch lesen.IMG_5117

Seven stammt aus Utah und wird seit zwei Jahren von Remi ( Geist, mittlerweile ihr bester Freund) bekniet, die Black Forest High – eine Schule für Geistbegabte – zu besuchen. Familiär gesehen hat Seven bereits einiges durchgemacht, als ihr langjähriger Freund sie noch mit ihrer besten Freundin hintergeht, packt sie die Koffer und reist in den Black Forest – also den Schwarzwald.

Natürlich läuft es dort nicht rund, das wäre ja sicherlich auch etwas langweilig. Seven hat einige Mühe sich mit den Gepflogenheiten an der Schule bekanntzumachen. Sie gerät auch prompt mit der Oberzicke Natalia aneinander und findet sich innerhalb kürzester Zeit zwischen den Fronten der Zwillinge Crowe und Parker wieder.

Wie man es von Nina MacKay gewohnt ist, sticht auch in diesem Buch der unterhaltsame Schreibstil hervor. Auch die Handlung konnte mich überzeugen, insbesondere die Entwicklungen gegen Ende hat mich überrascht. Ehrlich gesagt hatte ich das nicht erwartet, aber es werden zudem auch durchaus ernste Themen angerissen. Erst hat es mich etwas irritiert, denn es passte in dem Moment nicht zu meinen Vorstellungen über die Schule und Handlung. Die Autorin hat diese Problematiken aber gut mit einfließen lassen, die dann schlussendlich auch der Grundstock für die Folgebände sind. An dieser Stelle kann ich bereits vorwegnehmen, dass ich mich sehr auf den Folgeband freue – denn es bleiben viele Fragen offen. Ich mag es, wenn eine vermeintlich kleine Handlung immer größer und komplexer wird. Genau das zeichnet sich in diesem Fall ab und macht die ganze Story erst richtig spannend.

Vereinzelt hatte ich mal den Gedanken, dass das Buch ohne den ein oder anderen Dialog nicht schlechter gewesen wäre. Zwischenzeitlich habe ich mir also ab und an gewünscht, dass es endlich wieder weitergeht in der Handlung. Zudem habe ich mich etwas gewundert, dass Seven viele Dinge und existenzielle Informationen einfach so hinnimmt. Das passt in dem Moment zur Handlung, erscheint aber an einigen (wenigen) Stellen etwas unglaubwürdig (beispielsweise wenn es um ihre Familiengeschichte geht, da tun sich ja so einige bislang unbekannte Informationen auf). Aber das ist Klagen auf hohem Niveau, denn insgesamt ist die Story wirklich gut aufgebaut.

Die Charaktere haben mir auch sehr gut gefallen. Seven muss man einfach mögen, und Remi ist mir innerhalb kürzester Zeit ebenfalls ans Herz gewachsen. Aber auch die anderen Charaktere sind interessant und vielfältig, auch wenn an der ein oder anderen Stelle vielleicht mal ein Klischee bedient wird. Aber es passt irgendwie und das macht die ganze Sache ziemlich rund.

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Das Setting passt hervorragend zu einer Geschichte über Geister, Exorzisten, etc.. Der Schwarzwald hat in diesem Falle tatsächlich nur als Wortspiel hergehalten. Ansonsten spielt sich das Buch überwiegend in bzw. an der Schule ab. Diese ist nicht durch und durch magisch, aber punktet durchaus mit einigen interessanten Gimmicks, zum Beispiel den Türen.

Fazit: Ein empfehlenswerter Reihenauftakt mit hohem Unterhaltungswert. Das Buch läßt mich mit vielen Fragen und einer echten Vorfreude auf den Folgeband zurück.

Herzlichen Dank an den Piper Verlag für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde hierdurch selbstverständlich nicht beeinflusst!

 

Habt Ihr das Buch schon gelesen? Ich verlinke gern Eure Rezension, dann hinterlasst mir bitte den Link im Kommentar.

Ein Kommentar zu „Black Forest High (Nina MacKay)

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