Nevermoor/Das Geheimnis des Wunderschmieds Bd. 2 (Jessica Townsend)

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Nevermoor 2 | Das Geheimnis des Wunderschmieds

In dir steckt mehr, Morrigan!
Morrigan und ihr Freund Hawthorne sind stolz, nun Mitglieder der Wundersamen Gesellschaft von Nevermoor zu sein. Doch nicht alles läuft glatt in ihrem ersten Schuljahr. Als herauskommt, dass Morrigan ein Wunderschmied ist, stellt sich die Frage, ob von Morrigan selbst Gefahr ausgeht. Und dann gibt es auch noch ein verlockendes Angbot von Morrigans Erzfeind Ezra Squall. Wie wird sich Morrigan entscheiden?Das zweite Abenteuer in Nevermoor. Bildgewaltig, ungewöhnlich, literarisch und fantasievoll.
Buch Hardcover | 432 Seiten |gebunden | 15.0 x 21.0 cm | ab 10 Jahren | EUR 19,00 · EUA 19,60 | ISBN-13: 978-3-7915-0103-1 | EAN: 9783791501031 | Erscheinungstermin: 18.3.2019 | Dressler Verlag

 

Bewertung 5 von 5 Sternen:

Ich war Mitte dieser Woche mit Shorty bei Thalia und hatte mir eigentlich schon ein anderes Buch geschnappt. Wir waren schon fertig und Richtung Kasse unterwegs, da ist mir zufällig Nevermoor Bd. 2 ins Auge gesprungen – ich war entzückt, es erscheint doch erst kommende Woche!! Da hat der Verlag zum Glück mal eher ausgeliefert und so sitze ich Samstag Abend schon hochzufrieden an meiner Rezi.

Ich war von Band 1 ja schon sehr begeistert und Band 2 hat diese wunderbare Reise weitergeführt. Morrigan wurde ja im letzten Band in die Wundersame Gesellschaft aufgenommen und in diesem Band beginnt die Ausbildung. Die arme Mog, ihre hochinteressate Schuldirektorin hat ihr – weil sie Wunderschmiedin ist – alle Fächer gestrichen und sie hat jeden Tag Unterricht bei einem Wundertier – einer Schildkröte. Diese hat nämlich ein Buch über die vergangengen Abscheulichkeiten, Fiaskos und Taten vorheriger Wunderschmiede verfasst. Hört sich an wie es ist – sterbenslangweilig und frustrierend.IMG_4745

Aber schon bald kommt es zu seltsamen Zwischenfällen, es verschwinden plötzlich Personen und Jupiter ist vollauf damit beschäftigt das CIA oder FBI von Nevermoor – die Tarnkappen – bei der Suche zu unterstützen. Daher bleibt wenig Zeit für Morrigan und ihre (langsam zunehmenden) Sorgen. Denn zu allem Übel wird ihre Gruppe erpresst, das bringt das ohnehin sehr zerbrechliche zwischenmenschliche Klima der Kinder sehr ins Wanken.

Wie man sieht – es tun sich nach und nach immer mehr Probleme auf und irgendwie steht Morrigan immerständig im Fokus.

Während große Teile von Band 1 im bezaubernden Hotel Deucalion spielen, verlagert sich das Geschehen nun auf die Schule und Nevermoor. Das ist aber nicht weniger phantastisch und die Handlung zieht auch etwas an. Ich war etwas traurig, dass dieser herrliche Raum der Düfte etwas kürzer treten musste (nunja, Mog war nicht so häufig im Hotel). Aber ich weiß jetzt, dass er zum Sommer auf jahreszeitlich passende Düfte umstellt wie z.B. Insektenschutz oder schwitzige Füsse (oder Achselschweiß? da bin ich jetzt nicht mehr ganz sicher). Da bin ich eigentlich ganz zufrieden, dass ich stattdessen mit Morrigan die Trickgassen Nevermoors erkunden konnte… Mehr wird aber zum Inhalt nicht verraten.

Das Ende ist übrigens hervorragend, birgt noch eine kleine (aber richtige tolle) Überraschung und läßt mich in echter Vorfreude auf den letzten Teil der Trilogie – man hat schon eine kleine Ahnung worum es gehen könnte.

Als ich das Buch ebengestern zugeklappt habe, habe ich zum ersten Mal ernsthaft überlegt ein Buch mal gaaaaaaaaaaaanz vorsichtig mit meiner Buchreihe schlechthin zu vergleichen: mit Harry Potter. Wie gesagt – ganz vorsichtig – aber der GEdankeGedanke hat sich mir direkt aufgedrängt.

Eine phantastische Welt mit immer komplexer werdender Handlung, tolle und recht vielschichtige Charaktere und die Aussicht auf ein Showdown.

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Harry Potter ist natürlich deutlich umfangreicher – aber grundsätzlich bin ich sehr geneigt diesen Vergleich mal bis zum letzten Band stehen zu lassen. Ich habe das schon bei so vielen Büchern als Kurzmeinung gelesen und es im Nachhinein meist müde belächtelt. Aber Jessica Townsend hat wie J.K. Rowling eine angenehme Lockerheit in ihren fantastischen Ideen. Sie selbst bezeichnet es im Nachwort übrigens etwas zynisch als „extrovertierten Unfug“. Dieses „Unfug“ hat sie aber aus meiner Sicht in eine unfassbar gute Form gebracht, die bei mir sehr viel Lust auf mehr macht.

Fazit: Ich hatte es mir erhofft und so ist es gekommen – Band 2 hat Band 1 nochmal übertroffen. Dieses Buch vereint einen fesselnden und lebendigen Schreibstil mit einer absolut phantastischen Geschichte in einer faszinierenden Welt. So stelle ich mir gute (Jugend) Fantasy vor.

 

Kennt ihr schon Nevermoor? Wer Harry Potter mag, sollte diesem Buch wirklich eine Chance geben!

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