Rebecca (Barbara Laban)

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Ein bisschen Fluch zur Tea Time.

O nein! Rebecca muss ganz allein nach England. Auf Sprachreise ins beschauliche kleine Küstenörtchen Seacliff. Und während alle anderen bei supernetten Gasteltern landen, kommt Rebecca zu der fiesen Mrs Lydia. Sie ist die Besitzerin von Blackhill Castle und das alte Schloss ist angeblich verflucht. Aber noch unheimlicher ist, dass Rebecca den Fluchopfern zum Verwechseln ähnlich sieht. Mit ihren neuen Freunden Carlo und Sander muss sie herausfinden, welche jahrhundertealten Geheimnisse diese Mauern verbergen.

Zum ersten Mal allein unterwegs: eine aufregende Erfahrung fürs Leben!

D: 13,00 € |A: 13,40 € |Größe 14,80 x 21,00 cm |Seiten 224 | Alter ab 10 Jahren
ISBN 978-3-551-52106-4 | Chickenhouse Verlag

 

Bewertung 5 von 5 Sternen:

Verflucht oder nicht verflucht – das ist hier die Frage…..

Aber klar verflucht – verflucht gut! Das Buch ist klasse – ich habe es gestern an einem Stück durchgelesen, das sagt ja schon mal alles.

Aber ich fange mal von vorne an. „Rebecca“ ist am 31. Januar 2019 im IMG_4339Chickenhouse/Carlsen Verlag erschienen und sollte aus meiner Sicht in keinem gut sortierten Bücherregal junger Bücherwürmer (ab ca. 10) fehlen.

Wo wir gerade dabei sind, das Lesealter passt aus meiner Sicht hervorragend.

Die 12-jährige Rebecca ist wahrlich nicht zu beneiden: weil sie kurz vor den Ferien ziemlichen Blödsinn angestellt hat, wird sie kurzfristig von ihren Eltern auf eine Sprachreise nach England geschickt. Wer jetzt denkt – cool, Ferien in England…. London, Cambridge, Brighton… nicht schlecht. Weit gefehlt – Rebecca muss nach SEACLIFF, ein kleines Nest am Ende der Welt…. Auch ihre Gastmutter wäre nicht der Traum meiner schlaflosen Nächte….

„Im Notfall gibt es ja noch die warme Dusche. Die ist allerdings unten im Keller… Und nur zwischen vier und sechs Uhr nachmittags bitte. Es wäre pure Verschwendung, das Wasser den ganzen Tag über zu heizen.“

Und dann ist da noch diese seltsame Geschichte mit dem Fluch, der auf dem Schloss liegen soll. Ich will es mal so sagen – ein Wellnessurlaub sieht anders aus. Aber Rebecca will ihre Eltern nicht schon wieder enttäuschen und reißt sich zusammen.  Unterstützung erfährt sie dabei durch ihre neuen Freunde Sander und Carlo. Wenn Ihr wissen wollt, was es denn nun mit diesem Fluch auf sich hat, solltet Ihr dieses Buch lesen. Denn es lohnt sich. Diese Geschichte hat mich sehr angenehm an die Abenteuer der Fünf Freunde – die Begleiter meiner Jugend – erinnert. Die Autorin vermittelt sehr schön, dass man viel erreichen kann, wenn man zusammenhält und an einem Strang zieht. Dennoch gilt es das ein oder andere Abenteuer zu meistern um am Ende einer großen Sache auf die Spur zu kommen.

Ich will hier nichts weiter über den Inhalt verraten, aber es gibt diverse Informationen, Begebenheiten und Merkwürdigkeiten, die sich um die ganze Geschichte winden. Die schlussendliche Auflösung wirkt dabei jedoch nicht konstruiert, sondern für ein Abenteuerbuch passend und auch für mich überraschend. Vorhersehbar war in diesem Buch (für mich als Erwachsene) nur sehr wenig – das ist für mich auch immer ein Qualitätsmerkmal.

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Auch rein sprachlich konnte mich das Buch überzeugen. Es ist flüssig geschrieben und das Lesen macht einfach Spass.  Und so vergingen die etwas über 200 Seiten auch tatsächlich wie im Flug. Übrigens waren wir gestern (13. Februar) noch in der Buchhandlung unseres Vertrauens. Dort wurde uns „Rebecca“ als erstes vor die Nase gehalten – die Buchhändlerin wollte es uns als ihren neuesten Geheimtipp empfehlen.

An dieser Stelle sei erwähnt – es ist auch mal schön schneller als der Profi zu sein 🙂

Das Cover gefällt uns übrigens auch sehr gut – schöne kräftige Farben und die wichtigsten Elemente  auf dem Hardcover.

Fazit: Dieses Buch erhält von mir eine absolute Leseempfehlung – die Fünf Freunde lassen grüßen! Wer diese Art von Büchern mag, hat mit „Rebecca“ eine gute Wahl getroffen. Bei uns sind natürlich auch die gängigen und schon seit Jahren erfolgreichen Reihen im Bücherregal vertreten. Aber ich finde man muss auch mal links und rechts vom Mainstream gucken – dann entdeckt man ab und an wirklich gute und lesenswerte Bücher!

Ich bedanke mich herzlich bei der Autorin Barbara Laban für das Rezensionsexemplar. Meine Beurteilung wurde hiervon natürlich nicht beeinflusst.

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