Die kleine Wolke (Petra Lahnstein)

Inhalt (Gute Ideen Verlag):

Nur noch wenige Wochen bis Weihnachten und die Weihnachtshelferwolken stehen vor einem großen Problem. Nicht nur, dass sich die Kinder immer technischere Geräte wünschen, die sie kaum herstellen können. Ihnen bleibt dadurch auch zu wenig Zeit, um genügend Schnee auf die Erde fallen zu lassen. Als auch noch der Weihnachtsmann seinen Job kündigt, scheint die Situation aussichtslos.

Oma Greisina bittet die kleine Wolke um Hilfe. Gemeinsam wollen sie für weiße Weihnachten sorgen und dabei die lange in Vergessenheit geratene Weihnachtsmagie wieder neu entstehen lassen. Keine leichte Aufgabe. Denn Rupi Ruprecht, der ehemalige Helfer des Nikolauses, will der neue, „der bessere Weihnachtsmann“ werden. Weil er nicht immer mit ganz sauberen Methoden arbeitet, sorgt er für manch eine Aufregung in der Weihnachtswolkenwerkstatt.

Eine Weihnachtsgeschichte für Jung und Alt. Eine Geschichte für Menschen, die Weihnachten als Fest der Familie und nicht als Fest der immer teureren und größeren Weihnachtsgeschenke verstehen.

 

Bewertung 4 von 5 Sternen:

Ich zäume in diesem Fall mal das sprichwörtliche Pferd von hinten auf. Das empfohlene Lesealter wird verlagsseitig mit 6-9 Jahren angegeben. Das Buch ist sicher schon als Vorlesebuch für Erstleser geeignet, allerdings für viele 9-jährige Kinder schon nicht mehr richtig passend. Da ist dann die Erzählsprache fast zu kindlich. Aber was für den Einen nicht (mehr) so passend, ist für den Anderen perfekt. Auch die Schriftgröße, Zeilenabstände, etc. sind hervorragend für 7-8 Jahre. Ergänzt wird das Buch durch viele schöne Illustrationen. Die gewählten Namen (z.B. Kummolino) sind vielleicht lehrreich – aber ich weiß nicht, ob Kinder beim Lesen einer Weihnachtsgeschichte Hinweise zu Wolkenformen hören wollen.

Die Geschichte selbst ist schön und rückt das konsumberauschte Weihnachtsfest mal wieder in ein anderes Licht. Schade finde ich, dass Rupi Ruprecht als Buhmann herhalten muss. Das hätte ich persönlich mir etwas anders gewünscht – aber das ist sicher Geschmackssache. Dann muss ich noch sagen – für mich (und meine Tochter) ist zu Weihnachten das Christkind aktiv, bei uns gibt es keinen Weihnachtsmann. Knecht Ruprecht hingegen ist der Gehilfe des Nikolaus.

Insgesamt passte das Buch aber wirklich gut in die Adventszeit und bietet die Möglichkeit mit Kindern einfach mal über den eigentlichen Sinn von Weihnachten zu sprechen.

Abschließend herzlichen Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar.

 

 

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