Spy School (Denis Bukin)

Inhalt (Randomhouse/Goldmann Verlag)
Sind Sie clever genug, ein KGB-Agent zu sein?
Der Nummer-1-Bestseller aus Russland. Das Gedächtnistraining der Profis
Spy School

Denken die Leute an einen Spion, sehen sie meist einen James-Bond-Verschnitt mit falschem Schnurrbart und winzigen, in Anzugknöpfen versteckten Kameras vor sich, der an der Seite einer knapp bekleideten Assistentin durch die Weltgeschichte jettet. Die Realität sieht allerdings anders aus, denn für einen wahren Spitzenagenten ist nur eines wirklich wichtig: sein Gehirn, das jede erdenkliche Info speichern und jederzeit wieder abrufen können muss. Mit SPY SCHOOL lernen Sie das Toptraining der Geheimagenten des KGB kennen. Anhand immer anspruchsvollerer Aufgaben und Tests durchlaufen Sie eine umfassende Ausbildung vom Junior- zum Doppelagenten. Schritt für Schritt werden Sie so Ihr Erinnerungsvermögen verbessern und Ihre Gedächtnisleistung fördern, um endlich das volle Potential Ihres Gehirns ausschöpfen zu können. Haben Sie das Zeug zum Topagenten? Finden Sie es heraus!

272 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

 

Bewertung 5 von 5 Sternen:

Dieses Buch ist – man glaubt es ja fast nicht – eigentlich ein Sachbuch. Es gibt ja sehr viele Werke, die sich mit Gedächnistraining auseinandersetzen. Dieses Buch geht das Thema mal aus einer anderen Richtung an und so liest es sich schon ganz anders.

Es beginnt mit einigen Texten (Zeitungsmeldung, Kurzmemo, etc. aus dem Kalten Krieg) hinsichtlich eines bestimmten Geheimagenten. Ein paar Seiten später wird eine Kleinigkeit aus den Texten abgefragt. Oh Wunder, ich wußte es nicht.  Wie so häufig, sind es ja die Kleinigkeiten.

Im weiteren Verlauf wechseln sich dann Übungen mit kleinen Tests und Erläuterungen ab. Dabei wird im dann quasi zum Doppelagenten ausgebildet. Hier macht es einfach die ausgewogene Mischung. Einige der Übungen (und es sich wirklich eine ganze Menge) kennt man so oder in abgewandelter Form – aber die meisten waren mir neu. Toll finde ich auch die kurzen Erklärungen zu den einzelnen Schemata – allein diese Passagen fand ich schon sehr spannend. Wie funktioniert unser Gedächtnis, wie lange kann man was speichern und wie sich welche Funktion zu Nutze machen? Dabei wird das Buch aber nie zu theoretisch und langatmig, sondern bleibt stets kurz und prägnant.

Die Gedächnisübungen sind sehr vielfältig und leicht zu absolvieren. So kann man direkt beim Lesen sein peripheres Sehen/Erkennen testen und trainieren (gar nicht so leicht beim ersten Versuch), oder sich bestimmte Muster (Kreuzworträtselstruktur) einprägen und nachzeichnen. Diese Übung kommt übrigens häufiger vor – natürlich jedes Mal etwas anspruchsvoller.

Der Autor hat eine in meinen Augen gelungene Mischung gefunden und spricht hier durch die Wahl des „Prüfthemas“ KGB und Agentenausbildung insbesondere auch die Männerwelt an. Aber auch für Frauen finde ich die Umsetzung des Themas sehr erfrischend und abwechslungsreich.

Vielen Dank an den Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar.

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