I am Unicorn (Dominik A. Meier)

Inhalt (Lovelybooks):

I am Unicorn: Einhorn wider Willen von [Meier, Dominik A.]

Alissa Neumann hat ein Problem. Sie verwandelt sich fast jede Nacht in den glitzernden Traum kleiner Kinder: Ein Einhorn. Mal ganz davon abgesehen, dass sie mit ihrem Zustand alles andere als glücklich ist, bringen ihre Verwandlungen auch jede Menge Probleme mit sich. So muss sie nicht nur eine geplante Weltreise ausfallen lassen, sondern hat auch mit den Tücken des Alltags zu kämpfen und muss letzten Endes sogar als Geburtstagsgeschenk für ihre Cousine Lina herhalten. Beim Versuch, mit ihrem gehörnten zweiten Ich klarzukommen und gleichzeitig eine Heilung für ihren Zustand zu finden, gerät sie in immer kuriosere und wahnwitzigere Situationen. Und als sie schließlich erfährt, was hinter ihren Verwandlungen steckt, nimmt das Chaos endgültig seinen Lauf.

Bewertung 3 von 5 Sternen:

Das Cover dieses Buchs hat mich förmlich magisch angezogen. Auch die Idee fand ich unglaublich gut. Eine junge Frau verwandelt sich in unregelmäßigen Abständen plötzlich in ein Einhorn  – um genau zu sein ein Wereinhorn. Mit anderen Worten ein Einhorn auf 2 Hinterhufen (in Anlehnung an Werwölfe). Das Buch beginnt auch wirklich witzig, der Autor läßt uns an Alissas Gefühlschaos teilhaben. Ein weiterer Charakter im Buch ist ihre beste Freundin Sandra, die ihr stets zur Seite steht und sie aus jeder Situation rettet. Da es um den Seelenfrieden von Alissa derzeit nicht gerade gut bestellt ist, ist ihre Reizschwelle (verständlicherweise) ziemlich niedrig. Das beschert dem Leser einige witzige Dialoge.

Jetzt kommt leider mein „aber“. Diese anfangs noch erfrischenden Schlagabtausche machen fortan einen Großteil des Buches aus. Wer das mag, dem sei das Werk auf jeden Fall empfohlen. Mir fehlte allerdings eine Handlung und relativ schnell fand ich das ewigen meckern und lamentieren auch nicht mehr lustig. Im weiteren Verlauf lernen wir noch einige weitere Charaktere kennen, die für die Handlung jedoch völlig unerheblich sind. Keinerlei Verquickungen mit der Auflösung – da hat der Autor leider viel Potential auf der Strecke gelassen. Natürlich können nicht alle Charaktere am Finale beteiligt sein – aber da gibt es gar keine interessanten Zusammenhänge. Gegen Ende wurde es dann doch noch mal spannender – es tun sich zwei Personen auf, welche die mittlerweile überfälligen Informationen häppchenweise preisgeben. Diese Passagen waren die besten im ganzen Buch, davon hätte es mehr gebraucht. Leider spielen die erwähnten Charaktere beim „Finale“ überhaupt keine Rolle mehr. Die Auflösung konnte mich auch nicht überzeugen, aber das ist gerade in diesem Fall Geschmackssache.

Vielen Dank an Dominik A. Meier für das Rezensionsexemplar.

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