Dünenwinter und Lichterglanz (Tanja Janz)

Inhalt (HarperCollins):

„Die Hiobsbotschaft erreicht Alida kurz vor Weihnachten: Ihre TV-Sendung »Die Wohnexpertin« wird eingestellt. Alida ist geschockt. Ausgerechnet jetzt! In ihrer Verzweiflung schreibt sie einen Wunschzettel an den Weihnachtsmann, an dessen Erfüllung sie aber selbst nicht glaubt. Und dann stirbt auch noch ihre Großmutter. In deren Nachlass findet Alida geheime Liebesbriefe und ein Foto ihrer Oma als junge Frau mit einem unbekannten Mann, aufgenommen vor einem Pfahlbau in St. Peter-Ording. Alida macht sich auf den Weg, um den Mann zu finden. Noch ahnt sie nicht, dass der Küstenort einige Überraschungen für sie bereithält.“

Bewertung 5 von 5 Sternen:

Vielen Dank an HarperCollins/Mira Taschenbuch für das Rezensionsexemplar.

Dieses Buch hat mir rundum gut gefallen. Die Geschichte ist schön und passt hervorragend zur Weihnachtszeit. Die Autorin entführt uns – nach einem Kurztrip nach Berlin auf eine wunderbare und stimmungsvolle Reise nach St. Peter Ording. Beim Lesen dachte ich die ganze Zeit, dass es mir dort auch sehr gut gefallen würde und ich wäre auch gerade sehr gern an der See und würde Milchkaffee, heiße Schokolade und das herrliche Klima geniessen können. Genau das zeichnet dieses Buch auch aus – ich hatte wirklich das Gefühl ich bin dabei – und ich wäre es auch sehr gern gewesen.

Alida ist eine sympathische Frau – ich habe das Gefühl, mit ihr könnte man Pferde stehlen. Alles scheint wunderbar zu sein, dann kommt es jedoch zu zwei einschneidenden Ereignissen. Aber wenn sich eine Tür schließt, so öffnet sich eine andere. Genau das erlebt Alida während ihrer Reise. Aber ich will nicht spoilern, das sollte man alles selbst lesen.

Der Schreibstil gefällt mir sehr gut und die Charaktere sind rundum sympathisch. Mit diesem Buch kann man in eine schöne, nahezu heile Welt eintauchen und sich einfach an den Gegebenheiten erfreuen. Es hat mir sehr viel Spass gemacht es zu lesen, da es sehr stimmungsvoll ist, aber nicht aufgetragen wirkt – ich kann es nicht anders beschreiben. Ich nehme fast an, dass die Beschreibungen in St. Peter Ording überwiegend authentisch sind, dazu steht leider nichts im Buch. Falls ja, werde ich mit Sicherheit dort mal hinfahren, es hört sich wirklich verlockend an. Abschließend gibt es noch Inges Rezept für Friesentorte – ein schöne Idee als Abschluß des Buches.

Ich kann daher das Buch absolut jedem empfehlen, der einen schönen Weihnachtsroman sucht.

 

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