Gefangen zwischen den Welten (Sara Oliver)

Inhalt (Lovelybooks):

Ve und Nicky gleichen sich bis aufs Haar. Doch Ve und Nicky sind keine Zwillingsschwestern. Zwischen ihnen liegen sprichwörtlich Welten! Eine mysteriöse Apparatur hat Ve in ein Paralleluniversum katapultiert – mitten hinein in das Leben ihrer Doppelgängerin. Um in ihre eigene Welt zurückkehren zu können, muss Ve sich mit Nicky verbünden, mutiger sein, als sie es jemals zu träumen wagte, und eine große Liebe opfern …

Bewertung 3,5 von 5 Sternen:

Veronica (genannt Ve) lebt bei ihrer Mutter in den Staaten und besucht in den Ferien ihren Vater in einem bayrischen Provinzdorf.  Dieser – ein zerstreuter Physiker – ist jedoch nicht da, um sie vom Bahnhof abzuholen. Ve fährt zur genannten Adresse und landet in einem heruntergekommenen Schloss, ihr Vater ist verschwunden. Sie findet einen ausgebauten Keller und wird dort von einer unbekannten Person – nachdem sie eine ehemalige Arbeitskollegin kennen gelernt hat – in einen Aufzug geschubst. Als sich der Fahrstuhl wieder öffnet, findet sie sich in einer Parallelwelt wieder.

Ihre Eltern sind nicht getrennt, ihre Mutter ist Alkoholikerin und ihr Vater arbeitet in der Führungsetage eines weltweit erfolgreichen Konzerns. Auch ihre Doppelgängerin (Nicky) ist anders. Dann verliebt sich Ve noch in einem Jungen aus dem Ort (der in ihrer Welt ein arroganter Schnösel ist).

Eigentlich ist also alles anders – aber in beiden Welten sind die Väter verschwunden. Nicky und Ve müssen also an einem Strang ziehen, um ihre Väter wieder zu finden – dies glückt nicht immer. Plötzlich ist dann auch noch Nicky verschwunden und Ve erhält ein Erpresservideo. Sie muss die Aufzeichnungen zu dem Aufzug finden – wir wissen mittlerweile, dass hier ein Wurmloch geschaffen wurde. Um hier nicht zu viel zu verraten, belasse ich es jetzt dabei  und empfehle das Buch selbst zu lesen. Denn das lohnt sich schon, die Idee ist in meinen Augen richtig gut. Die Umsetzung ist an der ein oder anderen Stelle noch optimierbar. So ist es für mich nicht realistisch, was Ve noch alles tut und denkt, obwohl zwei Menschen (und später drei) spurlos verschwunden sind. Wir sind hier zwar im Bereich Fantasy, aber auch da sollten Handlungen nachvollziehbar sein.

Der Schreibstil an sich ist angenehm, es liest sich sehr flüssig.

Der Klappentext offenbart nicht so recht in welche Richtung sich das Buch handlungsmäßig orientiert. Das kam für mich etwas überraschend, aber ich fand es gar nicht schlecht. Die physikalischen und technischen Informationen im Buch sind entweder gut recherchiert oder sehr überzeugend wieder gegeben. Ich bin kein Physiker, kann ich nicht beurteilen – aber es hört sich gut an.

Wer ein nettes Buch „für zwischendurch“ sucht, ist hier bestens aufgehoben – bei Gefallen hat man dann gleich noch 2 Folgebände in peto.

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