Jabando (Annette Spratte)

Inhalt (Lovelybooks):

Tom und Jojo bekommen von einem alten Mann ein Nintendo-Spiel geschenkt – ohne Beschriftung, ohne Spielanleitung, ohne alles. Er verrät ihnen nur so viel: »Egal,
was ihr macht, geht nie ohne Bibel!« Es dauert eine Weile, bis sie herausbekommen, was genau er damit gemeint hat.
Als sich vor ihrer Zimmertür plötzlich nicht mehr der Flur, sondern eine Wüstenlandschaft befindet, werden die Brüder selbst zu den Helden des Spiels und geraten in das größte Abenteuer ihres Lebens …
Begib dich mit Tom und Jojo auf eine spannende Reise voller Überraschungen, kniffliger Level und Begegnungen, die ihr Leben verändern!

 

Bewertung 4 von 5 Sterne:

Zunächst einmal herzlichen Dank an Annette Spratte und den Francke-Verlag für das Rezensionsexemplar.

Tom bekommt von einem schrulligen Krimskramsladenbesitzer DEN Nintendo geschenkt, der scheinbar nicht ganz handelsüblich ist. Er und sein Bruder Jojo spielen zunächst ganz normal mit dem Gerät, welches scheinbar jedes Spiel aus dem Nichts erzeugen kann. Mit Aktivierung eines bestimmten Spiels befindet sich hinter der Kinderzimmertür plötzlich nicht mehr der Flur, sondern eine Wüstenlandschaft.
Die Jungs sind verängstigt und verunsichert – aber nach einer gewissen Zeit siegen  Neugier und Abenteuerlust.

Jetzt geht es los – die Jungs „arbeiten“ verschiedene Level ab (z.B. die Durchquerung des Jordans mit der Bundeslade) und müssen dabei das ein oder andere Rätsel lösen. Dabei brauchen Sie – wie auf dem Klappentext angekündigt – die Bibel. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten haben sich die Zwei an diese ungewöhnliche Herangehensweise gewöhnt.

Schlußendlich treffen die beiden auf Jesus und erleben die Zeiten der Kreuzigung und Auferstehung. Dieser Passus ist der Autorin aus meiner Sicht hervorragend gelungen, man fühlt sich auf eine weltliche Art und Weise quasi dabei (die Jungen geniessen die Gastfreundschaft von Miriam und ihrer Familie).

Zum Schluss landen die Jungs natürlich wieder zuhause, aber betrachten die Bibel jetzt als Buch mit teilweise „echt coolen“ Geschichten.

Meiner 9-jährigen Tochter hat am besten gefallen, dass die zwei Welten „Religion“ und „krasse Jugendliche“ aufeinander treffen. Das war an der ein oder anderen Stelle mal lustig, mal spannend. Die Verknüpfung dieser scheinbaren Gegensätze ist in diesem Buch auch auf eine faszinierende Art und Weise geglückt.
Ich selbst gehöre ja bekennendermaßen zu den Nicht-Kirchgängern, aber auch mir hat das Buch gut gefallen.
Interessanterweise hat mir sogar die 2. Hälfte des Buches noch mehr zugesagt, obwohl dort der biblische Anteil deutlich größer ist. In der 1. Hälfte dreht sich viel um die Be-/ und Empfindlichkeiten der Jungs mit den üblichen Streitereien.

Auch das Ende gefällt mir sehr gut – besonders, da „unsere Fraktion“ nicht verurteilt , sondern einfach mal das Thema aus einer anderen Perspektive hinterfragt wird.

Alles in allem würde ich für dieses Buch definitiv eine Kaufempfehlung aussprechen – es ist mal eine ganz andere Herangehensweise. Es sind bereits weitere Bände angekündigt – meine Tochter freut sich schon jetzt darauf.

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