Die Sprache der Zeit (Sven Urban)

Inhalt (Lovelybooks):

Nach der Trennung von seiner Frau und seiner kleinen Tochter freut sich der erfolgreiche Anwalt Oskar sehr darüber, sein Leben endlich wieder ganz alleine für sich zu haben. Doch da hat er die Rechnung ohne Hermes gemacht – einen gruseligen kalkweißen Kerl mit Zylinder, der Oskar kurzerhand in eine ebenso fantastische wie groteske Bibliothek entführt. An diesem Ort fernab unserer Realität halten die gnomartigen Schreiber zwischen den knorpeligen Wurzeln eines riesigen Baumes in ihren magischen Büchern die Zeit selbst fest. Und immer dann, wenn Oskar eines der von Hermes aufgestöberten Bücher aufschlägt, versetzt es ihn zurück in seine eigene Vergangenheit. Doch wie er bald erfahren muss, gehört zum Schicksal der Menschen weitaus mehr, als nur das, was sich unserem bloßen Auge offenbart…

Bewertung 4 von 5 Sterne:

Ich hatte mich für dieses Buch in der Leserunde beworben – leider war der Andrang zu groß (oder meine Bewerbung zu schlecht) und andere Mitstreiter kamen in den Genuss der Bücher.
Der Klappentext hatte aber mein Interesse soweit geweckt, dass ich mir das Buch gekauft habe.
Das 1.Kapitel habe ich gelesen und dachte – das wird nicht mein Buch. Anfangs des 2. Kapitels habe ich mich dazu entschieden so weit zu blättern, bis ich etwas finde, was mich tatsächlich interessiert oder mir gefällt.
So startete ich im Grunde erst ab da und gab dem Buch noch eine Chance.
Glücklicherweise habe ich das gemacht, denn der Autor hat einen wunderbaren Schreibstil. Die Geschichte an sich erinnert mich ein wenig an „Die Geister, die ich rief“. Sven Urban hat jedoch absolut nicht abgekupfert, sondern eine komplett neue Welt erschaffen, in der Hermes den Protagonisten Oskar zu entscheidenden (bereits vergangenen) Momenten seines Lebens führt.

Dieses Buch lohnt sich aus meiner Sicht – ich hoffe der Autor legt bald mit einem weiteren Roman nach.

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